Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
für die Nutzung der Software „BridalSuite“ von Elio Pierino Tenuta, elico media, Isarstraße 13, 63110 Rodgau (nachfolgend „Anbieter“).
§ 1 Geltungsbereich
Diese AGB gelten für alle Verträge über die Nutzung der Software BridalSuite zwischen dem Anbieter und Unternehmern im Sinne des § 14 BGB (nachfolgend „Kunde“). Die Software richtet sich ausschließlich an Gewerbetreibende, nicht an Verbraucher. Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihnen ausdrücklich in Textform zu.
§ 2 Vertragsgegenstand
Der Anbieter stellt dem Kunden die Software BridalSuite als Cloud-Dienst (Software as a Service) über das Internet zur Verfügung. Funktionsumfang, Nutzergrenzen und Anzahl der Standorte ergeben sich aus dem jeweils gewählten Tarif gemäß der aktuellen Preisübersicht. Der Anbieter darf die Software weiterentwickeln und Funktionen anpassen, solange der vertragliche Kernumfang erhalten bleibt. Beratung, Schulung und individuelle Anpassungen sind nicht Vertragsgegenstand und werden gesondert vereinbart.
§ 3 Vertragsschluss und Testphase
Der Kunde wählt auf der Preisseite einen Tarif und ein Abrechnungsintervall (monatlich oder jährlich), registriert sein Geschäft und hinterlegt ein Zahlungsmittel beim Zahlungsdienstleister Stripe. Mit Abschluss dieses Bestellvorgangs kommt der Vertrag zustande.
Die Nutzung ist in den ersten 14 Tagen kostenlos (Testphase). Kündigt der Kunde nicht bis zum Ende der Testphase, beginnt im Anschluss automatisch die kostenpflichtige Nutzung im gewählten Tarif und Abrechnungsintervall, und das hinterlegte Zahlungsmittel wird belastet. Eine Kündigung innerhalb der Testphase ist jederzeit und kostenfrei möglich. Je Kunde ist nur eine Testphase möglich.
§ 4 Nutzungsrechte
Der Kunde erhält für die Vertragslaufzeit das nicht ausschließliche, nicht übertragbare Recht, die Software über das Internet für die Zwecke seines Geschäfts zu nutzen. Die Nutzung ist auf die im Tarif vereinbarte Anzahl von Standorten und Nutzern beschränkt. Der Kunde darf die Software nicht Dritten außerhalb seines Geschäfts zugänglich machen, nicht vervielfältigen, dekompilieren oder für die Entwicklung eines Konkurrenzprodukts verwenden. Alle Rechte an der Software verbleiben beim Anbieter.
§ 5 Preise und Zahlung
Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses ausgewiesenen Preise zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Die Abrechnung erfolgt je nach gewähltem Intervall monatlich oder jährlich im Voraus über den Zahlungsdienstleister Stripe mit dem vom Kunden hinterlegten Zahlungsmittel. Rechnungen werden elektronisch bereitgestellt.
Schlägt eine Abbuchung fehl, informiert der Anbieter den Kunden per E-Mail. Bleibt die Zahlung trotz Erinnerung länger als 14 Tage aus, darf der Anbieter den Zugang bis zum Zahlungseingang sperren; die Zahlungspflicht bleibt bestehen. Der Kunde kann nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen oder ein Zurückbehaltungsrecht ausüben.
Preisänderungen kündigt der Anbieter mindestens sechs Wochen vor ihrem Wirksamwerden per E-Mail an. Der Kunde kann in diesem Fall den Vertrag zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Preisänderung kündigen; erfolgt keine Kündigung, gelten die neuen Preise ab der nächsten Abrechnungsperiode.
§ 6 Laufzeit und Kündigung
Der Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit und verlängert sich jeweils um die gewählte Abrechnungsperiode (ein Monat oder ein Jahr). Beide Seiten können den Vertrag jederzeit zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode kündigen. Der Kunde kündigt über das Kundenportal des Zahlungsdienstleisters oder per E-Mail an hallo@bridalsuite.io. Bereits gezahlte Entgelte für die laufende Periode werden nicht erstattet.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere vor, wenn der Kunde mit der Zahlung trotz Mahnung mehr als 30 Tage in Verzug ist, die Software missbräuchlich nutzt oder gegen die Nutzungsrechte nach § 4 verstößt.
§ 7 Verfügbarkeit, Wartung und Support
Der Anbieter erbringt den Dienst mit einer Verfügbarkeit von 99 % im Jahresmittel am Übergabepunkt des Rechenzentrums. Ausgenommen sind angekündigte Wartungsfenster, die nach Möglichkeit außerhalb der üblichen Geschäftszeiten liegen, sowie Umstände außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters (z. B. Störungen des Internets, höhere Gewalt).
Der Anbieter leistet Support per E-Mail an Werktagen (Montag bis Freitag, ausgenommen gesetzliche Feiertage in Hessen). Anfragen werden in der Regel innerhalb eines Werktags beantwortet. Störungen, die die Nutzung der Software insgesamt verhindern, behebt der Anbieter mit Vorrang. Der Anbieter stellt Updates und Fehlerbehebungen ohne gesonderte Vergütung bereit.
§ 8 Daten des Kunden und Datenschutz
Die vom Kunden in der Software gespeicherten Daten bleiben Eigentum des Kunden. Die Parteien schließen mit der Registrierung den Vertrag über Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO; die Verarbeitung erfolgt auf Servern in Deutschland. Der Anbieter sichert die Daten täglich automatisch. Nach Vertragsende stellt der Anbieter dem Kunden seine Daten auf Anforderung innerhalb von 30 Tagen in einem gängigen Format zur Verfügung und löscht sie anschließend, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.
§ 9 Pflichten des Kunden
Der Kunde hält seine Zugangsdaten geheim und gibt sie nicht an unbefugte Dritte weiter. Er ist für die Rechtmäßigkeit der von ihm eingegebenen Daten verantwortlich, insbesondere für die datenschutzrechtliche Zulässigkeit gegenüber seinen Kundinnen und Mitarbeitenden. Der Kunde nutzt die Software nicht missbräuchlich, greift nicht in ihre Infrastruktur ein und unterlässt alles, was die Sicherheit oder Verfügbarkeit des Dienstes beeinträchtigen kann. Der Kunde hält seine Kontaktdaten aktuell, damit ihn Mitteilungen des Anbieters erreichen.
§ 10 Vertraulichkeit
Beide Seiten behandeln alle im Rahmen des Vertrags erlangten Geschäftsgeheimnisse und vertraulichen Informationen der anderen Seite vertraulich und verwenden sie nur zur Durchführung des Vertrags. Diese Pflicht gilt über das Vertragsende hinaus.
§ 11 Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden, höchstens jedoch auf die vom Kunden in den zwölf Monaten vor dem Schadensereignis gezahlten Entgelte. Für Datenverlust haftet der Anbieter nur in dem Umfang, der auch bei ordnungsgemäßer Datensicherung durch den Kunden entstanden wäre. Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
§ 12 Änderungen der AGB
Der Anbieter darf diese AGB ändern, wenn dies aufgrund geänderter Rechtslage, Rechtsprechung oder technischer Weiterentwicklung erforderlich ist und den Kunden nicht unangemessen benachteiligt. Änderungen werden dem Kunden mindestens sechs Wochen vor Inkrafttreten per E-Mail mitgeteilt. Widerspricht der Kunde nicht bis zum Inkrafttreten, gelten die geänderten AGB als angenommen; auf diese Folge weist der Anbieter in der Mitteilung hin. Widerspricht der Kunde, kann jede Seite den Vertrag zum Zeitpunkt des Inkrafttretens kündigen.
§ 13 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist der Sitz des Anbieters, sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist. Mitteilungen im Rahmen dieses Vertrags erfolgen in Textform, insbesondere per E-Mail. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Stand: September 2026